Publikationskonzept

Ich strebe an, meine Lehren sowohl (langfristig: vollständig) online als auch in (verlagsunabhängigen, thematisch begrenzten) Druckerzeugnissen zu publizieren. Damit nutze ich die Vorteile der Digitalisierung, trage aber auch der gewohnten und nach wie vor bestens bewährten Arbeitsweise von Juristen Rechnung.

 

Online und Druck

Darstellungsweise

Wissenschaftliche Dauerbaustelle

Das Grundgerüst dieser Internet-Seiten nimmt zwar Gestalt an, dennoch ergeben sich auch insoweit nahezu täglich noch weitreichende Veränderungen. Diese ständige Veränderung meiner „Gesammelten Werke“ ist für den Nutzer sicherlich ärgerlich, weil vieles noch fehlt und teilweise heute etwas nicht mehr da steht, wo er es gestern noch gefunden hatte (sei es, weil ich es an eine andere Stelle verschoben habe, sei es, weil ich ein Thema inzwischen völlig ausgeklammert habe). Langfristig strebe ich selbstverständlich an, auch online einigermaßen stabile Inhalte des Gesamtkonzepts präsentieren zu können, die ich nur noch in größeren Abständen auf den neuesten Stand bringen muss. Vor allem die noch einzufügenden Inhalte werden auch nach Fertigstellung des "Rohbaus" kontinuierlich weiterentwickelt und erforderlichenfalls korrigiert werden, um jeweils möglichst aktuell den Stand meiner wissenschaftlichen Arbeit wiederzugeben. Die Nutzer befinden sich m.a.W. auch langfristig auf einer "Dauerbaustelle".

Ich habe keine Scheu davor, auf diese Weise für Außenstehende sichtbar zu machen, dass der Aufbau eines solchen Systems und dessen dynamische Aktualisierung Fehler mit sich bringt und in Zukunft weiter mit sich bringen wird: Fehler passieren und können online schnell ausgemerzt werden. Und die schnelle Weitergabe von Neuerungen – ohne auf eine nächste Auflage eines Buches warten zu müssen – kann nur vorteilhaft sein.

Eine solche stetige Korrektur der eigenen (weiterzuentwickelnden, zu aktualisierenden oder auszusortierenden) Texte ist nach meiner Auffassung nicht mit dem Makel der Vorläufigkeit behaftet, sondern eine bisher ungenutzte Chance: „Vorläufig“ sind unsere Arbeitsergebnisse trotz allen Bemühens um wissenschaftliche Präzision ohnehin.

Ich hoffe durch meine rasche, teilweise nur skizzenhafte Online-Publikation zu einer offenen aktuellen wissenschaftlichen Diskussion beizutragen. Für begründete kritische Einwände bin ich daher selbstverständlich jederzeit dankbar.

Sie kennen das Schild am Ende der Autobahnbaustellen: "Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!“