'Rechtsinformatik' ist ungeachtet der allseits geforderten "Digitalisierung" als wissenschaftliche Fachdisziplin heute 'out': Diskutiert wird über Fragen des "Informationsrechts", insbesondere des Datenschutzrechts, aber die haben mit den "technischen" Fragen, um die es in der Rechtsinformatik geht, allenfalls mittelbar etwas zu tun.

Die Nutzung von Computertechnik auch für juristische Anwendungen wird sich weiter durchsetzen: Soweit sich ein Arbeitsgang automatisieren oder jedenfalls erleichtern lässt, wird dies früher oder später umgesetzt werden (allles andere wäre auch schlicht doof). Einer besonderen wissenschaftlichen Fachdisziplin bedarf es dafür allerdings nicht. Die Juristen sollten insoweit ganz einach an die Informatiker verweisen und soweit vorhanden deren Errungenschaften für das eigene Fachgebiet nutzen.

Die Zusammenführung von informatischen und juristischen Kenntnissen ist allerdings von erheblichem theoretischem Interesse und Nutzen: Der Glaube, man könne Rechtsfälle vollautomatisch mit "KI" oder "Schwarmintelligenz" lösen, ist eine naive Illusion.

Was ist 'Rechtsinformatik'?

Informatische Grundlagen

Erleichterung juristischer Arbeiten duch die Nutzung von Computern

Software-Entwicklung für juristische Anwendungen

Lösung von Rechtsfällen per Computer?

Eigene Programmierversuche

Die Zukunft der Rechtsinformatik