Strafrecht

Die hier in einer ersten "Skizze" vorzulegende kritische Gesamtdarstellung 'Strafrecht' fasst in mehr als 40 Jahren entstandene Ergebnisse meiner wissenschaftlichen Arbeit auf diesem Gebiet zusammen. Sie ist weder ein 'Lehrbuch' für Studenten noch eine Dokumentation des Meinungsstandes in Rechtsprechung und Schrifttum, sondern gerade ein Gegenentwurf zu den herkömmlichen Lehren, letztlich eine an die Fachkollegen adressierte "Streitschrift" (vgl. dazu die Zusammenfassung meines Gesamtkonzepts).

Der positive Inhalt lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: 'nulla poena sine lege' ist kein bildungssprachliches Ornament für Festreden, sondern bis in die juristische Alltagsarbeit hinein der rechtsstaatlich elementare Eckstein jeder Strafrechtslehre: Nimmt man man diesen verfassungsrechtlich zwingenden Satz ernst, reduziert sich die gesamte Strafrechtswissenschaft auf die Auslegung, Anwendung und kritische Analyse der geltenden Strafgesetze. quod non est in legibus, non est in mundo. Mein akademischer Lehrer Dieter Meurer hätte noch den Satz angefügt: "So einfach ist das!".