Wissenschaftslehre

Mit dem Befund, dass es keine einvernehmliche Wissenschaftslehre gibt, kann sich eine Rechtslehre, die nicht subjektiv beliebig oder spekulativ bleiben will, nicht zufrieden geben.

Die Antwort auf die Fragen, was "Wissenschaft" bzw. was "wissenschaftlich' ist, steht nicht in wissenschaftstheoretischen Lehrwerken, sondern in den Wörterbüchern, insbesondere also im "Duden" (das habe ich bei den methodischen Weichenstellungen für den erforderlichen Neuanfang ausgeführt).

Der Grundfehler der Wissenschaftslehre besteht demgegenüber darin, dass sie sich nicht hinreichend um ihren eigenen Gegenstand kümmert, sondern versucht, eine "Wissenschaftsphilosophie" zu entwickeln, über die man sich aber naturgemäß nicht einigen kann. Letztlich verrutscht die gesamte Diskussion damit: weg von den vermeintlich "szientizistischen" Wissenschaften in weltanschauliche Philosophien.